Ziel und Hintergrund von Pflege digital

Unser Ziel ist der Einsatz der leistungsfähigsten Technologie im Dienste der Senioren. Eine dazu infrage kommende Technologie muß die technische Höhe definieren (Beispiel: Google WorkSpace) und bis ins Detail dokumentiert sein (Beispiel: Alexa / AWS). 

Ferndiagnostik und Telemedizin treten durch schnelle Netze, Sensoren und maschinelles Lernen in unseren Alltag. Die Praxis zeigt, dass Senioren diese Angebote lieben und insbesondere die intuitive Bedienbarkeit von Sprachsteuerung lieben. Aber Senioren verlassen sich darauf, dass jemand für sie die notwendigen Schutzvorkehrungen trifft.  🤔 wer macht das eigentlich? oder 🤔 wer kann das überhaupt? 

Nur wenige Senioren aktualisieren das Betriebssystem bzw. die nativen Apps auf ihrem Smartphone (oder Tablet Computer). Dadurch werden Apps zu Sicherheitsrisiken. Wer ist hier eigentlich verantwortlich?

Die Realisierung einer technischen Lösung im regulierten Umfeld im vermutlich anspruchsvollsten Rechtsraum ist nicht einfach. Die tatsächlichen Herausforderungen enden nicht bei „wir hätten gerne Alexa ohne Werbung“ oder ähnlichen – eher trivialen Fragen.

Wesentlich anspruchsvoller ist die Frage der Datensicherheit, bzw. der Datensouveränität. Die technischen Facetten dieses Themenfelds ist mein persönlicher Schwerpunkt seit 20 Jahren. Gemeinsam mit dem C84 Kernteam und dem Erweiterten Team haben wir im Einklang mit den juristischen Auflagen ähnlich anspruchsvolle Herausforderungen nachhaltig erfolgreich gelöst.

Marktvolumen

Das Marktvolumen für digitale Dienste in der Pflege. Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen haben einen Anteil von 21,6 Prozent an der Bruttowertschöpfung der medizinischen Versorgung. Jeder fünfte Euro der Bruttowertschöpfung wird in der Pflege erbracht. Quelle: BMWI. Es ist absehbar, daß digitale Dienste über Jahre einen wichtigen Beitrag zur Problemlösung leisten werden. Ebenso stabil absehbar sind die Probleme der Senioren und deren Angehörigen, der Pflegekräfte und Organisationen. Ökonomische Sachzwänge werden eine wichtige Rolle spielen und die Beharrungskräfte der alten Lösungen wird bleiben. Viele Milliarden Euro wurden (und werden) in veraltete Technik investiert und Millionen Betroffene sind ungeübt im Umgang mit den neuen Technologien. Erfahrung im Einsatz moderner Lösungen fehlt. Es mangelt an konkreter Erfahrung im praktischen Umgang und offenbart den Rückstand in den Bereichen eGovernment, Distance Education, eID, e-Health Services. Pflege.digital spezialisiert sich auf innovative digitale Diensten, die auch als „Connected Services“ bezeichnet werden. Die Natur dieser Dienste ist es, dass sie eine aus Verbrauchersicht erstaunliche Einfachheit bieten. Als Beispiel: Sie fragen ihr Smartphone nach der geeigneten Fahrstrecke von Ihrem aktuellen Standpunkt zu Ihrem Heimatort. Das Smartphone gibt Ihnen eine Antwort, inklusive Stauwarnung und zu erwartender Fahrtdauer. Ein 5 jähriges Kind könnte diese Frage stellen, oder eben auch ein 96 Jahre Senior ohne technisches Verständnis. Die Antwort kommt umgehend und berücksichtigt Vorgaben, die weder das Kind noch der Senior kennen. Z.B. die aktuell zu erwartende Durchschnittsgeschwindigkeit auf Landstraßen und der Anteil, den Landstraßen an der konkreten Fahrtstrecke ausmachen. Beide Werte kommen aus Datenbanken und historischen Erfahrungen, die Zugriff auf Ergebnisse der Sensorik des Smartphones brauchen. Welchen Standort meldet der GPS Chip und darf dieser Standort in die Entscheidungsfindung der Navigation mit eingebracht werden. Falls ja, antwortet Google Maps oder Waze mit einem perfekten Ergebnis. Tatsächlich ist das Zustandekommen dieses Ergebnisses (in unserem Fall: die Auswahl einer Fahrtroute) nicht trivial. Eine Menge Technik sorgt dafür, dass – binnen Millisekunden – unter anderem Ihr aktueller Standort, die potentielle Freigabe, auf diesen Standort zugreifen zu dürfen berücksichtigt werden, um einen Vorschlag zu formulieren. Es gibt durchaus gute Gründe, auf diese Freigabe zu verzichten. Z.B. die Sorge um Datensicherheit, die Nachvollziehbarkeit des eigenen Aufenthaltsortes und letztendlich auch die eingeschränkte Batterieleistung. Sie können sich dazu entscheiden, die GPS Lokalisierung nicht zu nutzen und Ihrem Smartphone zu verbieten, ihren Standort ständig zu überwachen. Das hat ganz sicher Vorteile im Bezug auf Privatsphäre – aber Nachteile im Falle einer erforderlichen Notfall Ortung. Im Falle eines Sturzes sind Pflegebedürftige auf schnellstmögliche Hilfe angewiesen und da wäre ein aktivierte Standortübermittlung an den Rettungsdienst schon hilfreich.

Hintergrund

Hintergrund

  • Co Gründer und Vorstand der MobileMonday Germany.  Developer Community in 70 Ländern 
  • XING Ambassador, IT Telecommunications 

Ausbildung

  • Diplom Kaufmann,  Marketing und Innovationsmanagement. 
  • Thema der Diplomarbeit:  Festpreisverfahren in der Krankenhausfinanzierung
  • IBM eBusiness zertifiziert

Werdegang

Ausgewählte Präsentationen

Ausgewählte Präsentationen zum Hintergrund der Autoren aus eigenen Veranstaltung und Präsentationen für Kunden. Einiges zum Themenfeld Mobile Retail, Smartphone Trends, Social Media im Bereich Customer Care, Device Testing, und zur Aussteuerung von Werbemitteln (zumeist Banner) im Bereich Smartphones Apps. Eine wesentliche Erkenntnis ist, wie lange die Durchdringung von innovativen Konzepten dauert. Zwei Beispiele: Retailer, die Click & Collect bereits 2013 systematisch eingeführt haben, profitieren im Umfeld der Corona Pandemie. Retailer, die erst 2021 versuchen, ihre Systeme umzustellen scheitern vermutlich auf breiter Front. Als Ausblick: Die strategische Bedeutung von Wearables als Instrument zur Autorisierung und Authentifizierung ist auch seit 2014 bekannt. Apple Pay hat sich im Bereich Banking & Payment durchgesetzt und erleichtert heute auch in Deutschland das kontaktlose Bezahlen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Anforderungen des Gesundheitswesens (Schutz von Personendaten und Krankheitsverläufen) ebenso absichern lassen wie die Anforderungen im Bereich Finanztransaktionen (Schutz von Personendaten und Finanztransaktionen). Die entsprechende Umstellung erfolgt in den Rechenzentren und dadurch für den Anwender nahezu unbemerkt.